Da ich nicht immer dazu komme über einen Computer meinen Blog zu füllen, suchte ich nach einer Applikation für das iPhone. Schliesslich ist mein iPhone zu meinem ständigen Begleiter geworden.
Jetzt probiere ich gerade eine solche (Gratis-)Software aus. Sitze auf dem Balkon und geniesse das schöne warme Wetter. In meinen Gedanken rollt bereits der nächste Blogeintrag.
So, mal genug geschrieben. Geht wirklich gut. Und jetzt ab und online...
Freitag, 22. Mai 2009
Freitag, 10. April 2009
Überrascht
Diese Woche sind Philipp und ich nach Hamburg geflogen - natürlich wieder mit easyJet. Seit dem Buchen kam in mir immer wieder das schleichende Gefühl hoch, dass ich einfach keinen Platz zum sitzen habe. Ich kann mich einfach nicht mit der knappen Sitzplatzfreiheit in diesen Flugzeugen anfreunden.
Beim letzten easyJet-Flug hatte ich zwar die besten Plätze (siehe mein letzter Post). Aber diesemmal getraute ich gar nicht richtig, dass beten auch wieder helfen könnte. Ich dachte mir, das wäre schon fast zu viel, schon wieder für die besten Plätze im Flieger zu beten. Trotzdem wusste auch Gott wieder um meine langen Beine. So hauchte ich ganz leise ein Gebet zu Gott, was so in meinem Kopf herumschwirrt und dass er auch für diesen Flug den besten Platz für mich reservieren könnte - aber eben; nur ganz leise und sachte. Ich getraute gar nicht recht zu glauben, dass Gott mir auch ein zweites Mal den besten Sitzplatz bereithalten würde.
Und so stiegen wir - ich mit wenig zuversicht - ins Flugzeug ein. Philipp ging vor mir die Treppe hoch. Und jetzt kommt die grosse Überraschung: Zwei Plätze in der vordersten Reihe sind noch frei. So kuhl! Wir richteten uns dort ein. Als wir so zufrieden auf unseren Sitzen Platz genommen haben, meinte Philipp zu mir: "Gäu, das isch Jesus gsi?" "Ja!", erwiderte ich und dankte Gott im Herzen.

Nun kommt bei mir aber schon wieder die Frage, was ist ein nächstes Mal auf einem easyJet-Flug? Darf ich Gott das wieder sagen? Oder sind nun zwei Mal genug? Eigentlich denke ich nicht, dass Gott auch so denkt; aber das muss einfach noch ins Herz.
Beim letzten easyJet-Flug hatte ich zwar die besten Plätze (siehe mein letzter Post). Aber diesemmal getraute ich gar nicht richtig, dass beten auch wieder helfen könnte. Ich dachte mir, das wäre schon fast zu viel, schon wieder für die besten Plätze im Flieger zu beten. Trotzdem wusste auch Gott wieder um meine langen Beine. So hauchte ich ganz leise ein Gebet zu Gott, was so in meinem Kopf herumschwirrt und dass er auch für diesen Flug den besten Platz für mich reservieren könnte - aber eben; nur ganz leise und sachte. Ich getraute gar nicht recht zu glauben, dass Gott mir auch ein zweites Mal den besten Sitzplatz bereithalten würde.
Und so stiegen wir - ich mit wenig zuversicht - ins Flugzeug ein. Philipp ging vor mir die Treppe hoch. Und jetzt kommt die grosse Überraschung: Zwei Plätze in der vordersten Reihe sind noch frei. So kuhl! Wir richteten uns dort ein. Als wir so zufrieden auf unseren Sitzen Platz genommen haben, meinte Philipp zu mir: "Gäu, das isch Jesus gsi?" "Ja!", erwiderte ich und dankte Gott im Herzen.

Nun kommt bei mir aber schon wieder die Frage, was ist ein nächstes Mal auf einem easyJet-Flug? Darf ich Gott das wieder sagen? Oder sind nun zwei Mal genug? Eigentlich denke ich nicht, dass Gott auch so denkt; aber das muss einfach noch ins Herz.
Sonntag, 4. Januar 2009
Der beste Platz in einem easyJet-Flugzeug
Gestern bin ich kurzum nach Avellino (Italien) gegangen. Weshalb? Freunde (Mann, Frau und Bébé) von uns sind dort bei ihren Eltern in den Ferien. Nein, eigentlich nicht wegen den Eltern von Frau. Aber der Mann hat sich beim Sport das Knie dermassen kaputt gemacht, dass er nicht mehr Autofahren kann. Seine Frau wollte die 1133 km nicht selber am Steuer verbringen um nach Hause zu kommen und zwischendurch den Kleinen stillen. Ist ja irgendwie auch logisch... Also anerbot ich mich, ihnen dabei behilflich zu sein. Nein, nicht beim Stillen, aber beim Autofahren. So flog ich am Samstag nach Neapel.
Der Flug wird über das Internet gebucht - und beim Buchen frage ich mich, ob ich das Speedyboarding dazubuchen soll, damit ich dann als Erster den easyJet-Vogel (A319) betreten kann. Aber ich liess das sein. Ist ja auch nicht sicher, dass ich einen Platz in der ersten Reihe erwische. Und dann habe ich auch Probleme mit meinen Beinen in den anderen Sitzreihen. Wer schon einmal mit easyJet geflogen ist und etwa so gross ist wie ich, weiss wovon ich schreibe... Gut, ich bereite mich auf einen Flug vor - auch wenn dieser nur 1h40 dauert - wo ich zerquetscht und gequält auf die Landung und das Aussteigen warte.
Ich sitze in der Halle vor dem Gate 79. Viele Leute sind dort. Passen die alle in den kleinen A319? Ja, muss, denn die haben ja auch alle eingecheckt. Die Boardingtime rückt näher. Kaum stehen vier/fünf Leute vor dem Gate-Schalter stehen alle anderen auch auf und drängen sich vor diesen Schalter. Das Flugzeug ist noch nicht in Sicht - hat etwa 30 Minuten Ankunftsverspätung. Und so können wir ja auch nicht vorher einsteigen. Das interessante ist, dass sich fast niemand wieder in die - naja, bequemen - Sessel zurückgesetzt hat. Jeder möchte der/die Erste im Jet sein. Ok, geht mir durch den Kopf. Wenn ich mich jetzt noch in dieses Gedränge dränge heisst das noch lange nicht, dass ICH dann als Erster im Flugzeug bin. So bleibe ich sitzen. Und schaue noch eine ganze Zeit den Passagieren zu, wie jede/r sich noch weiter nach vorne drängen möchte. Ein spannender Gedanke ist mir nun durch den Kopf gegangen. Ich könnte ja Gott mein Problem mit meinen langen Beinen und den kleinen Sitzfreiheiten sagen. Und so sagte ich es Gott und dankte ihm, dass er den besten Platz im Flugzeug für mich reserviert hat (Plätze reservieren kann man bei easyJet eben nicht; es gilt: "first come, first serve". Aber innerlich bekam ich einen seltsame Ruhe. Ich muss mich nicht dem "Flugzeugstürmstress" hingeben. Wie beruhigend.
Jetzt regt sich hinter dem Schalter etwas - ein Stewardess von easyJet. Endlich, jetzt gehts dann vorwärts. Aber vom Flieger weiter noch keine Spur. Nun, nach 30 Minuten - ich sitzend ohne Gedränge, die anderen Passagiere stehend im Gedränge - "parkiert" unser Jet endlich vor der Türe. Die Passagiere werden wieder ungeduldiger und wow, eine Stimme der easyJet-Stewardess ertönt im Lautsprecher: "Passagiere mit Speedyboardingpass, Familien und Invalide dürfen das Flugzeug betreten!" Und im Gedränge werden Kinder und deren Wagen herumgeschoben, geschubst und gestossen, damit die Familien doch nach vorne zum Schalter gehen können. Fast kein durchkommen. Aber ich muss ja auch noch nicht. Ich bin alleine, die Familie zu Hause und eigentlich noch rüstig - und eben ohne Speedyboardingpass. Ich schaute, wer da alles ins Flugzeug steigt. Und es sind doch nicht wenige, die als Erste ihre Plätze im Flugzeug erobern dürfen. Und meine Hoffnung sinkt wieder auf einen Platz in der ersten Reihe. Es kommt wir wieder in den Sinn: "Hey, keine Panik - ich versorge dich." Jetzt werden die Passagiere zum boarden aufgerufen, welche gleich nach der Checkin-Öffnungzeit eingecheckt haben. Diese haben die Boardinggroup A. Auf meinem Ticket steht ein B. Also, einer von den anderen. Nun kommen auch wir mit der Gruppe B noch an die Reihe. Das sind immer noch ca 2/3 des Flugzeuginhaltes. Aber eben - ich muss mich ja nicht stressen und stelle mich zuhinterst in die Reihe. Und so darf ich auch als Letzter die Treppe zum Flugzeug besteigen und ich blicke in die Kabine. Nein, die erste Reihe ist besetzt. Aber der Steward im Flugzeug spricht gerade etwas auf französich mit ihnen, sie sollen in die zweite Reihe sitzen. Jetzt stehe ich vor den drei leeren Sessel in der ersten Reihe und schaue diese ungläubig an. Was ist da gerade passiert? Ich traue meinen Augen nicht... Zur Sicherheit frage ich den Steward: "Ist hier noch ein Platz frei?". "Ja, nehmen Sie Platz.", ist seine freundliche Antwort. Ich setze mich und bin sooooo glücklich und dankbar, dass Gott den besten Platz für mich im Flugzeug reserviert hat. Während des ganzen Fluges kann ich meine Beine strecken und normal sitzen. Wow, das ist ein Erlebnis...
Der Flug wird über das Internet gebucht - und beim Buchen frage ich mich, ob ich das Speedyboarding dazubuchen soll, damit ich dann als Erster den easyJet-Vogel (A319) betreten kann. Aber ich liess das sein. Ist ja auch nicht sicher, dass ich einen Platz in der ersten Reihe erwische. Und dann habe ich auch Probleme mit meinen Beinen in den anderen Sitzreihen. Wer schon einmal mit easyJet geflogen ist und etwa so gross ist wie ich, weiss wovon ich schreibe... Gut, ich bereite mich auf einen Flug vor - auch wenn dieser nur 1h40 dauert - wo ich zerquetscht und gequält auf die Landung und das Aussteigen warte.
Ich sitze in der Halle vor dem Gate 79. Viele Leute sind dort. Passen die alle in den kleinen A319? Ja, muss, denn die haben ja auch alle eingecheckt. Die Boardingtime rückt näher. Kaum stehen vier/fünf Leute vor dem Gate-Schalter stehen alle anderen auch auf und drängen sich vor diesen Schalter. Das Flugzeug ist noch nicht in Sicht - hat etwa 30 Minuten Ankunftsverspätung. Und so können wir ja auch nicht vorher einsteigen. Das interessante ist, dass sich fast niemand wieder in die - naja, bequemen - Sessel zurückgesetzt hat. Jeder möchte der/die Erste im Jet sein. Ok, geht mir durch den Kopf. Wenn ich mich jetzt noch in dieses Gedränge dränge heisst das noch lange nicht, dass ICH dann als Erster im Flugzeug bin. So bleibe ich sitzen. Und schaue noch eine ganze Zeit den Passagieren zu, wie jede/r sich noch weiter nach vorne drängen möchte. Ein spannender Gedanke ist mir nun durch den Kopf gegangen. Ich könnte ja Gott mein Problem mit meinen langen Beinen und den kleinen Sitzfreiheiten sagen. Und so sagte ich es Gott und dankte ihm, dass er den besten Platz im Flugzeug für mich reserviert hat (Plätze reservieren kann man bei easyJet eben nicht; es gilt: "first come, first serve". Aber innerlich bekam ich einen seltsame Ruhe. Ich muss mich nicht dem "Flugzeugstürmstress" hingeben. Wie beruhigend.
Jetzt regt sich hinter dem Schalter etwas - ein Stewardess von easyJet. Endlich, jetzt gehts dann vorwärts. Aber vom Flieger weiter noch keine Spur. Nun, nach 30 Minuten - ich sitzend ohne Gedränge, die anderen Passagiere stehend im Gedränge - "parkiert" unser Jet endlich vor der Türe. Die Passagiere werden wieder ungeduldiger und wow, eine Stimme der easyJet-Stewardess ertönt im Lautsprecher: "Passagiere mit Speedyboardingpass, Familien und Invalide dürfen das Flugzeug betreten!" Und im Gedränge werden Kinder und deren Wagen herumgeschoben, geschubst und gestossen, damit die Familien doch nach vorne zum Schalter gehen können. Fast kein durchkommen. Aber ich muss ja auch noch nicht. Ich bin alleine, die Familie zu Hause und eigentlich noch rüstig - und eben ohne Speedyboardingpass. Ich schaute, wer da alles ins Flugzeug steigt. Und es sind doch nicht wenige, die als Erste ihre Plätze im Flugzeug erobern dürfen. Und meine Hoffnung sinkt wieder auf einen Platz in der ersten Reihe. Es kommt wir wieder in den Sinn: "Hey, keine Panik - ich versorge dich." Jetzt werden die Passagiere zum boarden aufgerufen, welche gleich nach der Checkin-Öffnungzeit eingecheckt haben. Diese haben die Boardinggroup A. Auf meinem Ticket steht ein B. Also, einer von den anderen. Nun kommen auch wir mit der Gruppe B noch an die Reihe. Das sind immer noch ca 2/3 des Flugzeuginhaltes. Aber eben - ich muss mich ja nicht stressen und stelle mich zuhinterst in die Reihe. Und so darf ich auch als Letzter die Treppe zum Flugzeug besteigen und ich blicke in die Kabine. Nein, die erste Reihe ist besetzt. Aber der Steward im Flugzeug spricht gerade etwas auf französich mit ihnen, sie sollen in die zweite Reihe sitzen. Jetzt stehe ich vor den drei leeren Sessel in der ersten Reihe und schaue diese ungläubig an. Was ist da gerade passiert? Ich traue meinen Augen nicht... Zur Sicherheit frage ich den Steward: "Ist hier noch ein Platz frei?". "Ja, nehmen Sie Platz.", ist seine freundliche Antwort. Ich setze mich und bin sooooo glücklich und dankbar, dass Gott den besten Platz für mich im Flugzeug reserviert hat. Während des ganzen Fluges kann ich meine Beine strecken und normal sitzen. Wow, das ist ein Erlebnis...
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