Sonntag, 23. November 2008

Immer noch Ferien

Jaja, die Ferien - ups, administrativ gesehen sind das gar keine Ferien, sondern Überzeitbezug - gehen langsam aber sicher dem Ende zu. Nur noch heute Abend, den ganzen Montag und den ganzen Dienstag. Ab Mittwoch bin ich dann für drei Tage im SBB-Ausbildungszentrum Löwenberg in Muntelier (am Murtensee) an einer Weiterbildung. Leider ist es so kalt - auf jeden Fall für mich - dass der See gar nicht richtig genossen werden kann.
Aber was solls. Ich muss jetzt nicht von dem was kommt schreiben sondern was ich die letzten Tage so gemacht habe.
Die letzten Tagen, nach dem Ausflug am Montag (siehe vorgängiger Blog), waren geprägt vom migrieren der Quelle-Homepage auf die neuste CMS-Version von Joomla! und damit auch verbunden mit einem Redesign. Gespannt? Hier ein kleiner Printscreen:


Weiter habe ich noch den Beamer-PC für den Rösslisaal im Zentrum Rössli neu geladen, einen neuen PC meinen Eltern nach Bülach gebracht und installiert inkl. einem gespiegelten NAS, gestern noch Notfallmässig ein neues MacBook für das Quelle-Office bei DataQuest gekauft, da der MacMini, welcher Daniela viele Jahre ein treuer Begleiter war, seinen Geist aufgegeben hat. Zwischendurch machte ich auch noch ein Layout für die Weihnachtszeitung, welche bei den Aufführungen "Eine Reise nach Weihnachten" zum Einsatz kommt.
Wie du siehst, es wurde mir nicht langweilig. Ganz im Gegenteil. Es war super diese Zeit. Im letzten Blog habe ich ja geschrieben, dass für mich ein Tag "bezeiten" beginnen muss. Einmal kam sogar Lorenz Schaller von Soundpro um 6:45 Uhr zu mir, damit wir zusammen mit einem Kaffee den Tag beginnen konnten. Ist das nicht kuhl?
Und jetzt sind noch zwei Tage vor mir. Der morgige Tag ist bereits geplant: Ich werde mit Urs Fischer einen neuen Server in der Quelle installieren. Da hoffen wir, dass das alles ohne Probleme über die Bühne geht. Bei Windows weiss man ja nie....
Am Dienstag werde ich dann wahrscheinlich die erste Seite für die bereits erwähnte Weihnachtszeitung gestalten.

Freitag, 21. November 2008

Ferien im November - und zu Hause bleiben?

Ja, wirklich. Ich habe 10 Tage Ferien und bin zu Hause. Funktioniert das? Kann ich zufrieden sein wenn meine ganze Familie um mich herum arbeitet bzw. Schule haben? Und das kalte, trübe, neblige Novemberwetter, stresst mich das nicht?
Das sind Gedanken, welche ich auch habe - oder hatte, da diese Freitage (genau genommen sind das aus geschäftlicher Sicht nicht Ferien sondern Überzeitabbau) schon bald vorüber sind.
Was ich bereits sagen kann ist, dass ich diese Zeit sehr genossen habe. Dich sticht jetzt sicher der Gwunder was ich denn gemacht habe? Ausschlafen, den ganzen Tag herumchillen, anderen auf den Wecker gehen, da ich ja nicht zu Haus heraus muss, bis in alle Abenden hinein TV schauen? Nein, das könnte ich nicht - da wäre ich unzufrieden. Ich hätte das Gefühl, diese Tage einfach fortgeworfen zu haben.
Also, bin ich nun aber auch zufrieden? JA! Was habe ich denn gemacht? Allerhand...
Letzten Montag hatte Daniela auch frei und so haben wir diesen Tag bewusst als unser "Freitag" reserviert. Da unsere Kids schon etwas grösser sind - was heisst grösser? Eine erwachsene Tochter und ein Teenie - kuhl. Eben, unsere Kids brauchen keine hüte mehr und so konnten wir ganz unkompliziert einen Tag ausser Haus sein. Nun stellte sich die Frage, was wir denn machen sollten? Man hat so viel Ideen wenn man diese freien Tage nicht hat - und wenn man dann einmal einen solchen Tag hat? Dann kommt in mir eine leere hoch und die Ideen sind weg :-( Jänu, Daniela hatte die geniale Idee das Schloss Chillon zu besuchen. Und da wir beide dieses Schloss bis jetzt nur vom vorbeifahren gekannt hatten, machten wir uns eben an diesem besagten Montag auf den Weg nach Veytaux wo das Schloss Chillon steht. Es ist eindrücklich wie die Leute vor 300-400 Jahren gelebt und wie diese Leute ohne Kranen, Bagger und Lastwagen eine solche Festung aufgebaut haben. Es ist nicht ein Schloss mit Charme (meine Meinung), aber wenn man sich etwas fürs geschichtliche (Savoyer- und Bernerzeit) Interessiert ist das allemal ein Besuch wert. (Fotos)
Da wir nicht den ganzen Tag im Schloss verbracht haben sind wir weiter nach Montreux gefahren und haben dort das Mittagessen eingenommen. Dieses Städtchen hat schon seinen Reiz und wenn es Sommer und warm gewesen wäre, hätten wir dort ganz gut den ganzen Nachmittag verbringen können und ich weiss nicht, ob den Abend nicht auch noch. (Fotos)
Aber eben, es war kalt und neblig, und so fuhren wir dann über den Col des Mosses (über dem Hochnebel), Sahnen (Kaffeehalt) nach Hause.
Es war ein Supertag. Im Auto hatten wir auch viele Gespräche und so wird es mir mit meinem Schatz auch nie langweilig :-)