Samstag, 27. Dezember 2008

Schon wieder Ferien?

Vor etwas mehr als einem Monat habe ich einen Blogeintrag gemacht, dass ich Ferien habe, welches zwar Administrativ gesehen keine Ferien waren, sondern Überzeitbezug. Und jetzt, schon wieder Ferien? Jein, eigentlich nicht und doch...
Also eine kurze Erklärung. Ferien habe ich nicht, ich arbeite nächste Woche wieder drei Tage. Aber wir (Daniela und ich) wohnen zur Zeit nicht zu Hause sondern bei Freunden in Belp und "hüten" dort ihr Haus. Ist doch kuhl - und so kommt doch etwas Ferienstimmung auf in mir. Was andere Wände so ausmachen...
Vielen lieben Dank, Wolf und Daniela, dass wir etwas Ferienstimmung geniessen dürfen :-)

Sonntag, 23. November 2008

Immer noch Ferien

Jaja, die Ferien - ups, administrativ gesehen sind das gar keine Ferien, sondern Überzeitbezug - gehen langsam aber sicher dem Ende zu. Nur noch heute Abend, den ganzen Montag und den ganzen Dienstag. Ab Mittwoch bin ich dann für drei Tage im SBB-Ausbildungszentrum Löwenberg in Muntelier (am Murtensee) an einer Weiterbildung. Leider ist es so kalt - auf jeden Fall für mich - dass der See gar nicht richtig genossen werden kann.
Aber was solls. Ich muss jetzt nicht von dem was kommt schreiben sondern was ich die letzten Tage so gemacht habe.
Die letzten Tagen, nach dem Ausflug am Montag (siehe vorgängiger Blog), waren geprägt vom migrieren der Quelle-Homepage auf die neuste CMS-Version von Joomla! und damit auch verbunden mit einem Redesign. Gespannt? Hier ein kleiner Printscreen:


Weiter habe ich noch den Beamer-PC für den Rösslisaal im Zentrum Rössli neu geladen, einen neuen PC meinen Eltern nach Bülach gebracht und installiert inkl. einem gespiegelten NAS, gestern noch Notfallmässig ein neues MacBook für das Quelle-Office bei DataQuest gekauft, da der MacMini, welcher Daniela viele Jahre ein treuer Begleiter war, seinen Geist aufgegeben hat. Zwischendurch machte ich auch noch ein Layout für die Weihnachtszeitung, welche bei den Aufführungen "Eine Reise nach Weihnachten" zum Einsatz kommt.
Wie du siehst, es wurde mir nicht langweilig. Ganz im Gegenteil. Es war super diese Zeit. Im letzten Blog habe ich ja geschrieben, dass für mich ein Tag "bezeiten" beginnen muss. Einmal kam sogar Lorenz Schaller von Soundpro um 6:45 Uhr zu mir, damit wir zusammen mit einem Kaffee den Tag beginnen konnten. Ist das nicht kuhl?
Und jetzt sind noch zwei Tage vor mir. Der morgige Tag ist bereits geplant: Ich werde mit Urs Fischer einen neuen Server in der Quelle installieren. Da hoffen wir, dass das alles ohne Probleme über die Bühne geht. Bei Windows weiss man ja nie....
Am Dienstag werde ich dann wahrscheinlich die erste Seite für die bereits erwähnte Weihnachtszeitung gestalten.

Freitag, 21. November 2008

Ferien im November - und zu Hause bleiben?

Ja, wirklich. Ich habe 10 Tage Ferien und bin zu Hause. Funktioniert das? Kann ich zufrieden sein wenn meine ganze Familie um mich herum arbeitet bzw. Schule haben? Und das kalte, trübe, neblige Novemberwetter, stresst mich das nicht?
Das sind Gedanken, welche ich auch habe - oder hatte, da diese Freitage (genau genommen sind das aus geschäftlicher Sicht nicht Ferien sondern Überzeitabbau) schon bald vorüber sind.
Was ich bereits sagen kann ist, dass ich diese Zeit sehr genossen habe. Dich sticht jetzt sicher der Gwunder was ich denn gemacht habe? Ausschlafen, den ganzen Tag herumchillen, anderen auf den Wecker gehen, da ich ja nicht zu Haus heraus muss, bis in alle Abenden hinein TV schauen? Nein, das könnte ich nicht - da wäre ich unzufrieden. Ich hätte das Gefühl, diese Tage einfach fortgeworfen zu haben.
Also, bin ich nun aber auch zufrieden? JA! Was habe ich denn gemacht? Allerhand...
Letzten Montag hatte Daniela auch frei und so haben wir diesen Tag bewusst als unser "Freitag" reserviert. Da unsere Kids schon etwas grösser sind - was heisst grösser? Eine erwachsene Tochter und ein Teenie - kuhl. Eben, unsere Kids brauchen keine hüte mehr und so konnten wir ganz unkompliziert einen Tag ausser Haus sein. Nun stellte sich die Frage, was wir denn machen sollten? Man hat so viel Ideen wenn man diese freien Tage nicht hat - und wenn man dann einmal einen solchen Tag hat? Dann kommt in mir eine leere hoch und die Ideen sind weg :-( Jänu, Daniela hatte die geniale Idee das Schloss Chillon zu besuchen. Und da wir beide dieses Schloss bis jetzt nur vom vorbeifahren gekannt hatten, machten wir uns eben an diesem besagten Montag auf den Weg nach Veytaux wo das Schloss Chillon steht. Es ist eindrücklich wie die Leute vor 300-400 Jahren gelebt und wie diese Leute ohne Kranen, Bagger und Lastwagen eine solche Festung aufgebaut haben. Es ist nicht ein Schloss mit Charme (meine Meinung), aber wenn man sich etwas fürs geschichtliche (Savoyer- und Bernerzeit) Interessiert ist das allemal ein Besuch wert. (Fotos)
Da wir nicht den ganzen Tag im Schloss verbracht haben sind wir weiter nach Montreux gefahren und haben dort das Mittagessen eingenommen. Dieses Städtchen hat schon seinen Reiz und wenn es Sommer und warm gewesen wäre, hätten wir dort ganz gut den ganzen Nachmittag verbringen können und ich weiss nicht, ob den Abend nicht auch noch. (Fotos)
Aber eben, es war kalt und neblig, und so fuhren wir dann über den Col des Mosses (über dem Hochnebel), Sahnen (Kaffeehalt) nach Hause.
Es war ein Supertag. Im Auto hatten wir auch viele Gespräche und so wird es mir mit meinem Schatz auch nie langweilig :-)

Sonntag, 5. Oktober 2008

Schöner Sonntagmorgen

So, ausgeschlafen, geduscht und frisch schaue ich aus dem Fenster bzw vom Balkon. Die Sonne scheint mir mit der vollen Herbstkraft ins Gesicht. Welche Wohltat. Warm.

Aber halt, hat es nicht gestern noch geschneit wie verrückt? War es nicht obermegagiga Kalt da draussen? Doch, man sieht, dass ca 200 Meter weiter oben der Neuschnee liegt. Es ist herrlich zu sehen und auch mitzuerleben, welches Schauspiel die Natur von sich gibt. Ich bin dem Regisseur (Gott) so dankbar, dass er alles im Griff hat. Auch wenn ich es (gerade in der kältereren Jahreszeit) lieber anders hätte.


Blick vom Balkon in Ladir zum Piz Mundaun

Freitag, 3. Oktober 2008

Ferien in Ladir

Tja wie die Zeit vergeht. Bereits haben wir in unseren Ferien die Halbzeit erreicht - und heute ist es das erste Mal regnerisch.
Was wir bis jetzt schon alles erlebt und gesehen haben:
  • Spaziergang um den Laaxersee (einfach Idyllisch)
  • Biketour (mit SBB-Mietvelos) von Disentis nach Ilanz (zum Glück geht's meistens Bergab, und jetzt weiss ich auch, weshalb ein gut amKörper ausgemessenes Velo Sinn macht)
  • Besuch des ICF-Gottesdienstes in Chur (in der Glaskuppla)
  • Wanderung von Brambrüesch nach Pradaschier mit anschliessendem Rodelplausch (auf der längsten Rodelbahn der Welt)
  • Wanderung von Flims über Conn (Aussichtsterrasse über der Rheinschlucht) zur Station Versam (in der Rheinschlucht)
  • Ausspannen in der Therme von Vals (baden im Mineralwasser)
  • die Sonne und einen Kaffee geniessen am Caumasee (zu überrissenen Preisen; natürlich nicht die Sonne)
  • DVD's schauen und Spiele machen

Zu Beginn der Woche waren noch Freunde von uns mit dabei und so konnten wir einiges auch mit ihnen erleben. Gerade auch die Gespräche von Mann zu Mann haben mir gut getan.

Heute ist ausschlafen im Tagesprogramm. Da ich das bereits gemacht habe und die anderen der Familie das Bett noch geniessen, fülle ich wieder etwas in den Blog ab.

Nach dem Mittag kommt noch der Kaminfeger und dann geht's zum Shopping nach Chur.

Hier sind noch weitere Fotos zu sehen...

Sonntag, 7. September 2008

Drachenbootfahren

Letzten Samstag sind wir in Rahmen eines Teamseminars auf dem Thunersee Drachenboot fahren gegangen.



Es war ein toller Event. Viele Elemente, auf die es beim Drachenbootfahren darauf ankommt, können in die meisten Teams und Teambildungsseminare aufgenommen werden.
Ein Bild, das für mich wichtig wurde. Ich sass in der vordersten Reihe, vor mir war nur noch die Trommlerin. So war meiner Sicht nach vorne auf den See eigentlich nichts im Wege. Und da ertappte ich mich doch ein paarmal, wie ich gerne das Steuerruder selber in der Hand gehabt hätte. Ob ein Stein zum Wasser herausragte oder wir direkt auf eine Boje zupaddelten, meine Gedanke waren doch mehrmals: "Achtung, nur das Hindernis nicht rammen! Kommt das gut?" - Ja, es kam gut. Ich musste wirklich lernen, mich auf den Steuermann zu verlassen. Einmal die Kontrolle wirklich abgeben. Alleine konnte ich ja mit meinem Paddel nichts dazu beitragen, das Schiff um das Hindernis zu lenken. Der Steuermann musste die Befehle geben und wir alle andern mussten die einfach befolgen. Und so konnte ich das fahren und paddeln doch noch richtig geniessen :-)

Sonntag, 31. August 2008

Der Zehnte - für was?

Für mich hat der Zehnte geben einen ganz neuen Stellenwert bekommen.
Die Bibel spricht nicht einfach über EINEN Zehnten sondern den ERSTEN Zehnten: "Und Abram gab ihm den Zehnten von allem." (1. Mose 14,20b). Für was und wohin gebe ich eigentlich den Zehnten? In Maleachi 3,10 steht: "Bringt den ganzen Zehnten in das Vorratshaus, damit Nahrung in meinem Haus ist!...". Also ist das dazu da, dass die örtliche christliche Gemeinde leben kann und damit das Reich Gottes gebaut wird. Weiter im gleichen Vers heisst es: "...ob ich euch nicht die Fenster des Himmels öffnen und euch Segen ausgiessen werde bis zum Übermass!" Wow, im Himmel gibt es Zinsen. Und diese sind nicht einfach in einstelliger Prozenthöhe sondern in multiplikatorischen Sphären (Markus 4,8). Darf ich das einfach glauben? Ja, vielmehr! Zwischen den beiden genannten Versteilen heisst es, dass wir Gott darin prüfen sollen. Das hat mich extrem ermutigt, den Zehnten weiterhin treu dem Verein Quelle zu geben.

Samstag, 23. August 2008

Finanzielle Freiheit?

Ja, das gibt es wirklich. Aber es geht nur mit biblischen Finanzprinzipien.

Am Donnerstag und Freitag dieser Woche war ich an einem Verwalterschafts-Seminar mit dem Thema: "Finanzielle Freiheit mit biblischen Finanzprinzipien erleben".

Earl Pitts, er hat auch über dieses Thema ein Buch geschrieben "Mäuse, Motten und Mercedes", hatte die Hauptreferate. Es war spannend zu hören, wie er in so einer Einfachheit über das Geld redete. Was mich dabei sehr angesprochen hat, dass er das schon seit 25 Jahre macht und immer noch so sprudelt. Also muss es Hände und Füsse haben was Gott ihm aufs Herz gelegt hat. Es ist nicht einfach etwas, wo Earl Pitts einmal etwas über Geld gesagt hat. Nein, vielmehr hat das gesagte auch heute noch Kraft und das kann jede/r persönlich ausprobieren und testen.

Gluschtig geworden? Ich werde hier im Blog sicher noch das eine oder andere Mal auf die biblischen Finanzprinzipien eingehen.

Samstag, 16. August 2008

Schnell eine Deckenlampe montieren

Ich hätte nicht gedacht, dass ich heute bereits meinen zweiten Eintrag mache. Aber so etwas kann ich nicht unkommentiert lassen.

Wir haben in unserem Schlafzimmer seit wir im Rössli wohnen (und das sind jetzt doch schon sieben Jahre) keine Schlafzimmerlampe; nur Nachttischlämpli. Eigentlich konnten wir - oder nur ich? - gut damit leben. Doch letzthin kaufte mein Schatz eine Lampe, welche man im Schlafzimmer aufhängen sollte - mä sött. Und der "mä sött" ist bekanntlich niemand anderes als ich, meistens.
Also gut - so mache ich mich daran, Bohrmaschine, Dübel, Schrauben, Werkzeugkiste und weitere Handwerkerutensilien zusammen zu suchen. Ja genau, suchen... Alles ist irgendwo im Rössli.
Ausser meiner Bohrmaschine ist nun alles da - aber wo könnte diese sein? Ausgelehnt? An wen? Ja, Wältis haben letzthin gezügelt... ist diese noch dort? Nur keine Zeit verlieren. Zum Glück hat heute Morgen am RCU Thomas St. aus K. den Hauswartraum aufgeräumt (vielen Dank!). So borge ich mir halt schnell die Maschine aus dem Hauswartraum. Es ist eine tolle Maschine. Beton wird zu Butter! Also, schnell anzeichnen wo die Bohrlöcher hin müssen, Bohrer einspannen und los gehts mit bohren. Aber oha lätz! Die Betondecke ist irgendwie nicht wie Butter... grobe Steine kommen zum Vorschein und machen aus dem kleinen Dübellöchli einen grossen Krater. Das erste Nerven beginnt. Nur schnell zwei kleine Löchli bohren und jetzt das? OK, weiter bohren. Beim zweiten Löchli treffe ich wohl nicht so grosse Steine, denn der Ausriss in der Decke ist etwas kleiner. Nun ein Blick in die Werkzeugkiste - und er ist da: Moltofill. Tube kneten und kneten. Deckel mal abschrauben und schauen, ob die Masse gut ist; nein, Deckel wieder zu und weiter kneten? NEIN, NEIN, NEIN! Beim Zuschrauben habe ich gleich den Verschluss kaputt gemacht. Wow, irgendwie kann ich eine gewisse Ruhe bewahren. Jetzt wird halt ohne Verschluss weitergeknetet mit der Angst, dass plötzlich die ganze Masse zum kaputten Verschluss rausspritzt. Hätte noch gefehlt... Jetzt mit der Masse den Krater auffüllen, auch das geht eigentlich recht gut. Und nun die Dübel in die Löcher. Aber was soll denn das? Die 6er-Dübel gehen nicht in die 5er-Löcher - logisch, das weiss doch jedes Kind... "Löcher aufbohren oder kleinere Dübel und Schrauben suchen?", das ist hier die Frage. Ich entscheide mich für die zweite Lösung. Nun müssen etwas längerere Schrauben dran glauben, denn durch die Krater muss ich die Dübel weiter hineinstossen. Zwei 5er-Dübel habe ich auch in der Nähe. So, diese passen. Jetzt kann die Lampenhalterung angeschraubt werden. Wo ich die erste lange Schraube einschraube überkommt mich ein komisches Gefühl - ist die Schraube zu lang oder das Loch zu wenig tief?? Nicht weiter überlegen, schrauben. Die Erste sitzt, die zweite Schraube auch - uff, die Löcher sind genügend tief. Jetzt noch das Elektrische anschliessen und die Birnen reinschrauben - Lichtschalter drücken und es leuchtet. Geschafft...

Trotz dem Licht im Schlafzimmer bin ich innerlich aufgekratzt. Irgendwie nagt es in mir, dass ich für zwei Löchli so viel Aufwand betreiben musste. Mein Handwerkerherz lässt viele Fragen offen, weshalb 6er-Dübel und 5er-Bohrer, warum die ganze Moltofill-Übung?
Diese Fragen wälzte ich anschliessend beim Staubsaugen der Wohnung. Während dem kann ich langsam herunterfahren, wie wenn der Staubsauger diese Fragen eingesaugt hätte.

Auch wenn ich etwas ärger hatte; mein Schatz ist froh, dass wir nun "richtiges" Licht im Schlafzimmer haben und sie ist happy!

Freitag, 15. August 2008

Ein Blog - wozu?

Ja, diese Frage habe ich mir auch schon ein paar mal gestellt. Die Antwort gab ich mir immer gleich selber: "Interessant, was die Leute alles von sich schreiben. Aber ich? Nein, das ist nichts für mich. Ich kann nicht schreiben und mir kommt auch nichts in den Sinn." Also gingen die Jahre vorüber, obschon ich eigentlich immer mit der Technik gehe.
Nun habe ich meinem Schatz und noch bei jemand anderem (couples on the move) geholfen einen Blog einzurichten - und siehe da, irgendwie ist die Lust dazu gekommen, für mich auch einen Blog einzurichten. Und so ist dieser da entstanden. Ich bin selber gespannt, was daraus wird.